Versuchsreihe 6
Die Vorbehandlung "A" erzielt bes sere Ergebnisse als "B", die wieder um besser ist als "C".
Wesentliche Unterscheidungen sind fotografisch nicht nachweisbar.
Bemerkungen
Eine zusammenfassende Betrachtung der obigen Beurteilungen ergibt, daß beim Stoßfestigkeitstest die nach dem Verfahren "A" behandelten Prüfmuster in jedem Fall besser abschnitten, als die nach den Verfahren "B" und "C".
ADHÄSIONSVERHALTEN
(gemäß ASTM D 3359 Methode B, Raster von 2 - 3 mm)
An den Blechplättchen zeigen sich die im folgenden beschriebenen, je nach Testreihen verschiedenen Ergeb nisse. Daneben sind die aussagekräftigsten Abbildungen wiedergegeben.
Versuchsreihe 1
Die Vorbehandlung "A" erzielt bessere Ergebnisse als "B", die wieder um besser ist als "C".
Vgl.Abbildung 55-56-57.
Versuchsreihe 2
Die Vorbehandlung "A" erzielt bessere Ergebnisse als "B", die wieder um besser ist als "C".
Vgl.Abbildung 58-59-60.
Versuchsreihe 3
Die Vorbehandlung "A", "B" und "C" führen zu gleichen Ergebnissen.
Vgl.Abbildung 61-62-63.
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Mechanische
Tests |
Mechanische
Tests |
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61 Serie A
Versuchsreihe 3 |

64 Serie A
Versuchsreihe 5 |
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62 Serie B
Versuchsreihe 3 |

65 Serie B
Versuchsreihe 5 |
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63 Serie C
Versuchsreihe 3 |

66 Serie C
Versuchsreihe 5 |
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Versuchsreihe 4
Die Vorbehandlung "A", "B" und "C" führen zu gleichen Ergebnissen. Wesentliche Unterscheidungen sind fotografisch nicht nachweisbar.
Versuchsreihe 5
Die Vorbehandlung "A" erzielt bessere Ergebnisse als "B", die wieder um besser ist als "C".
Vgl.Abbildung 64-65-66.
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Versuchsreihe 6
Die Vorbehandlung "A" erzielt bes sere Ergebnisse als "B", die wieder um besser ist als "C". Wesentliche Unterscheidungen sind fotografisch nicht nachweisbar.
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Bemerkungen
Eine zusmmenfassende Betrachtung der obigen Beurteilungen ergibt, daß beim Adhäsions-Test die nach dem Verfahren "A" behandelten Prüfmuster besser abschnitten, als die nach dem Verfahren "B" und "C".
SCHLUSSFOLGERUNGEN
Die chemo-physikalischen Tests haben eindeutiog ergeben, daß die mit Fertan behandelten Prüfmuster stets den anderen abgebürsteten und überlackierten Blechen überlegen waren; bei einigen Versuchsreihen liegen die Ergebnisse sogar noch über den sandgestrahlten Mustern. Beim Test auf Fadenförmige Korrosion wird diese Aussage besonders deutlich, wo der Korrosionsvorgang durch die Sandstrahlung noch aktiviert wird. Fertan übt eine passivierende und somit schützende Wirkung auf angerostete Eisenoberflächen aus.
Die mechanischen Eigenschaften mit Fertan vorbehandelter Versuchsträger, die bei einigen Versuchreihen schwächer schienen, als bei den nur angerosteten Prüfmustern, bedürfen einer richtigen Interpretation.
Fertan bindet nämlich die behandelten Rostpartikel mit einem dünnen metall- organischen Film; nach einer mechanischen Einwirkung kann sich somit ein Teil der mit Fertan behandelten Fläche vom Metalluntergrund lösen. Es ist demnach der Rost, der eine geringe Festigkeit sowohl in sich selbst als auch zum Untergrund aufweist, so daß er sich bei mechanischer Beanspruchung dann auch nur dort lösen wird.
Selbstverständlich sind diese Auswirkungen durch die Art des Deckanstrichs zu beeinflussen; auf diese Weise erkklärt sich das in einigen Versuchen widersprüchlich erscheinende mechanische Verhalten von einerseits angerosteter und andererseits mit Fertan vorbehandelter Lackierung
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